Luxemburg – Dänemark: 67-65 (17-11; 16-27; 17-13; 17-14)
Im Überkreuzspiel für die Plätze 9-12 haben die luxemburgischen Mädchen einen echten Thriller gegen Dänemark für sich entscheiden können und spieln jetzt um Platz 9, eine Platzierung die noch kein luxemburgisches Team vorher erreicht hat.
Aber der Reihe nach; Dänemark, die bis zu diesem Zeitpunkt noch kein Spiel gewinnen konnten, waren natürlich sehr motiviert ins Spiel gestartet. Viele Fehlwürfe auf Luxemburger Seite führten dazu, dass Dänemark schnell mit 0-6 in Führung gehen konnte.
Lisa Jablonowski und Lynn Reuter konnten dann aber schlussendlich die ersten Punkte für Luxemburg erzielen, die daraufhin auch besser im Spiel waren; sie konnten das erste Viertel mit 17-11 für sich entscheiden.
Unerklärlicherweise verschenkte man dann aber das zweite Viertel mit 16-27 um mit einem 5 Punkte Rückstand in die Halbzeit zu gehen. Eine sehr löchrige „½ Court Defense“ ermöglichte den Dänen einfache Punkte, die zwischenzeitlich sogar einen 12-0 run hinlegen konnten.
Nach dem Seitenwechsel konnten die Luxemburgerinnen dann aber wieder ihr wahres Gesicht zeigen: Minute um Minute kämpften sich die Spielerinnen von Coach Kremer an das dänische Team heran. Ende des 3. Viertels betrug der Rückstand dann nur noch 1 Punkt. Übergreifend gelang dem Team sogar ein 11-0 run.
Das Spiel blieb jedoch bis zur letzten Minute spannend. Am Ende entschieden die besseren Nerven, die dieses Mal auf Seiten der Luxemburgerinnen waren; Dänemark verschießt 2 Freiwürfe hintereinander, Luxemburg konnte seine Freiwürfe 29 vor Schluss durch Lisa Jablonowski jedoch sicher verwandeln um mit 2 Punkten in Führung zu gehen.
Am Ende blieb den Dänen noch der letzte Schuss mit 1,1 Sekunden auf der Uhr, allerdings konnte Luxemburg dies gut verteidigen um schlussendlich einen verdienten Sieg mit 67-65 einzufahren.
Mit diesem Sieg kann das Team einen kleinen Teil Geschichte geschrieben, weil sie am Sonntag um die Plätze 9-10 spielen, eine Platzierung, die bis dahin noch nicht erreicht wurde.
Diese Partie findet am Sonntag um 15h45 lokaler Zeit gegen Israel statt.
U16 Men Bucharest Divison B 19 – 29.07.2012
Game 2: Finlande - Luxembourg 89-82 (23-17 ,22-16, 24-22, 20-27 )
Une rencontre assez serrée jusqu’à la 5ième minute au score de 12-10. C’est alors que la Finlande commencait à dominer les rebounds et parvenait à se détacher pour remporter le 1er quart par 23-17. Pratiquement le même scenario se reproduisait au 2ième quart et c’est au score de 45-39 qu’on atteignait la mi-temps sans pour autant avoir démérité.
C’est alors que nos garçons ont réalisé que ce match était à leur portée Ils ont grignoté point par point en se battant comme de vrais ‘roude Leiw’ . En infligeant un 9-0 à la Finlande dans le dernier quart le score passait à 77-75 à la 35ième minute. Au score de 85-82 Tim Kauffmann (meilleur marqueur de la rencontre avec 41 points) échouait de très peu avec un essai à 3 points et la Finlande, dans les dernières secondes du match, conservait leur avantage pour remporter le match avec 7 points d’écart.
Toute l’équipe luxembourgeoise est à féliciter pour leur excellente performance et leur combativité extraordinaire et avec un peu plus de réussite ce match aurait pu être gagné.
Prochaine rencontre samei 21 juillet 2012 à 18h00 contre Israel.
Pour les statistiques prière de se référer au site FLBB
Marc Jungbluth
HoD
TEAM : U20 Men
DATE : 19.07.2012
COMPETITION : B-EM SOFIA Groupe B 2012
PLACE : Arena Amreec, SOFIA (Bulgaria)
Slovak Republic vs Luxembourg: 76- 52 (14-15; 18 - 10 ; 18-17; 26 -10)
Team composition
4 SCHMIT Max 8 pts Residence Walferdange
5 WELTER Tom 8 pts Musel Pikes
6 STEFFEN Eric 2 pts Musel Pikes
7 BESENIUS Yannick DNP Telstar Hesperange
8 SCHLEIMER Ted 7 pts AB Contern
9 GUTENKAUF Fritz 0 pts. Etzella Ettelbruck
10 ARENDT Louis 23 pts /3x3 Sparta Bertrange
11 BREUSKIN Luc 0 pts Amicale Steinsel
12 SCHMIT Tim 2 pts. US Heffingen
13 BELLWALD Yves 0 pts US Heffingen
14 PLEIMLING Gary DNP Telstar Hesperange
15 STEFFEN Tom 2 pts Muselpikes
HC ALFF Jerome
AC NASTOR Carmen
PH
TM SCHMIT Claude
Comments:
Nach unserem bislang mit Abstand schwächsten Spiel gegen Österreich gestern, wo ich mit der Konzentration und der Intensität , speziell in der Defense überhaupt nicht zufrieden war und dies den Jungs auch deutlich gesagt hatte, kam gegen die Slowaken die erwartete Reaktion von der Mannschaft. Sehr konzentriert und physisch in der Defense und mit Geduld und guter Ballzirkulation in der Offense konnten wir die Slowaken von Beginn an überraschen und sogar unter Druck setzen und blieben während der ersten 30 Minuten ein ebenbürtiger Gegner und spielten sowohl vorne wie hinten unseren bislang besten Basketball vor allem als Kollektiv. Kurz vor Ende des dritten Viertels als wir in Ballbesitz waren und die Möglichkeit hatten mit einem erfolgreichen Korb vor dem letzten Viertel an 4 Punkte an die Slowaken ranzukommen, führte ein unnötiger Ballverlust zu einem einfachen Korbleger für die Slowaken die somit mit 8 Punkten in Führung gingen.
Im letzten Viertel sollte uns dann einfach die Kraft fehlen vielleicht eine Überraschung zu schaffen; zusätzlich waren Tom S. (stark geschwächt durch eine Erkältung) und mit Luc B. (Schmerzen in der Schulter wegen eines Schlages während dem Spiel) unseren zwei „Centerspieler“ angeschlagen, was den Slowaken dann im letzten Viertel das Spiel unter dem Korb vereinfachte. Außerdem war Max, unser Führungsspieler, mit Krämpfen im letzten Viertel geplagt.
Mit der gebotenen Leistung der Spieler als Reaktion gegenüber dem Österreichspiel bin ich sehr zufrieden. Die Konzentration und die bislang fehlende Physis in der Defense waren nicht nur präsent, sondern hervorragend ebenso die Rotationen. In der Offense wurde der freie Mann gesucht und meistens gefunden. Louis A. (23 Punkte bei knapp 60% Trefferquote) sowie Tom W. (8 Punkte, 12 Rebounds,7 Assists & 6 Steals) waren dabei individuell hervorragend. Einzig Kritikpunkt sind die vielen vermeidbaren „unforced“ Turnovers.
Fazit: Es sind in allen Spielen immer wieder dieselben 2 Hauptgründe warum die Punktedifferenz am Ende jeweils so deutlich ausfällt:
Zumindest ein physisch stärkerer Spieler unter dem Korb, der vor allem im Rebound und in der Defense präsent wäre, sowie Spieler welche über die ganze Saison etwas Einsatz in ihren respektiven Mannschaften erhalten würden um Erfahrungen sammeln zu können, hätten mit Sicherheit zu deutlich (!) besseren Resultaten auf dieser U20 EM geführt. Denn spielerisch sind die Differenzen meist nicht allzu enorm, jedoch bestehen einfach Welten Unterschiede bei Größe, Athletik und Kraft.
(A.J.)
TEAM : U20 Men
DATE : 18.07.2012
COMPETITION : B-EM SOFIA Groupe B 2012
PLACE : Arena Amreec, SOFIA (Bulgaria)
Austria vs Luxembourg: 108- 64 (26 -18; 25 - 17 ; 29-11; 28 -18)
Team composition
4 SCHMIT Max 8 pts Residence Walferdange
5 WELTER Tom 11 pts 1x3 Musel Pikes
6 STEFFEN Eric 7 pts / 1 x3 Musel Pikes
7 BESENIUS Yannick 7 pts /1x3 Telstar Hesperange
8 SCHLEIMER Ted 0 pts AB Contern
9 GUTENKAUF Fritz 0 pts. Etzella Ettelbruck
10 ARENDT Louis 6 pts Sparta Bertrange
11 BREUSKIN Luc 14 pts/3x3 Amicale Steinsel
12 SCHMIT Tim 5 pts. /1 x 3 US Heffingen
13 BELLWALD Yves 5 pts US Heffingen
14 PLEIMLING Gary 1 pts Telstar Hesperange
15 STEFFEN Tom 0 pts Muselpikes
HC ALFF Jerome
AC NASTOR Carmen
PH
TM SCHMIT Claude
Comments:
Die U20 Jungs fanden gegen die im letzten Jahr aus der A-Division abgestiegenen Österreicher heute zu keinem Zeitpunkt ins Spiel. Von Anfang an traf der Gegner aus allen Lagen und konnte immer wieder durch offensive Rebounds zu einfachen Körben gelangen. Dem Druck unbedingt ein Spiel gewinnen zu wollen, schienen die Jungs nicht standzuhalten; der Wille war ihnen anzusehen jedoch schienen sie sich selbst zuviel Druck aufgelegt zu haben, denn es klappte einfach gar nichts . Vor allem defensiv häuften sich unerklärlich und untypisch viele individuelle Fehler und Unkonzentriertheiten. Der Ausfall von Tom Steffen wegen Krankheit schwächte zusätzlich unsere Präsenz unter dem Korb so dass wir unter dem Korb total dominiert wurden. Definitiv ein Spiel zum Vergessen. Jetzt müssen wir uns auf die Slowaken vorbereiten die wiederum eine große und sehr athletische Mannschaft aufbieten, deren schnelles und physisches Spiel wir versuchen müssen zu bremsen.
(A.J.)
(A.J.)
FIBA EUROPE Camp for U15 Girls
Ich wurde nominiert um Luxembourg als Schiedsrichterin beim sechsten FIBA EUROPE Camp for U15 Girls vom 1. Juli bis 6. Juli 2012 zu vertreten .
Am 1 Juli früh morgens, ging die Reise nach Slowenien in Begleitung von Irina Mazjoukhina , die als Coach nominiert war, sowie den beiden Spielerinnen, Jackie Ries und Mandy Geniets, los.
Ich war, mit meinen 16 einhalb Jahren, die Jüngste der siebzehn weiblichen Schiedsrichterinnen aus ganz Europa und wir wurden von zwei sehr erfahrenen FIBA Instruktoren, Chantal Julien aus Frankreich und Nakic Davorin aus Kroatien, unterrichtet .
Schwerpunkt der Weiterbildung war die "3 men mechanic", die uns anhand von Video Clips erklärt wurde und die wir auch praktisch in den Spielen geübt haben. Zudem hatten wir Vorträge über die Philosophie des Pfeiffens, was aus meiner Sicht sehr wichtig ist.
Bei der FIBA legt man sehr viel Wert auf die Fitness der Schiedsrichter, so dass sie ausreichend trainiert sind, um Spiele zu leiten. Deshalb mussten wir sehr früh an einem heißen Morgen zur Fitnessvorbereitung vor Saisonbeginn, wir absolvierten verschiedene Übungen und trainierten den Ausdauerlauf und den Sprint.
In der Halle haben wir die Signalisation von jeweiligen Fehlverhalten abwechselnd geübt und wir bekamen Feedback zu unserer Leistung.
In einer gemeinsamen Runde mit den Coaches wurden die Konflikte zwischen Spielern und Schiedsrichtern erörtert und analysiert. Zusätzlich wurde den Coaches erklärt was Schiedsrichter in ihrer Ausbildung lernen sollten.
Beim dem Meeting mit den Spielern wurden denen die Sichtweise des Schiedsrichters erklärt und den Spielern wurden Situationen aus Spielen gezeigt und sie mussten die Entscheidungen des Schiedsrichters fällen.
Ein ganz wichtiges Seminar betraf die Kontrolle des Spieles, uns wurde gezeigt wie man ein Spiel effizient leitet ohne massive Unterbrechungen.
Des Weiteren besprachen wir spezifische Situationen und wie man diese lösen sollte.
Besonders genossen haben wir den Trip an einem Nachmittag zum Adria Strand.
Abschliessend möchte ich bemerken, dass ich in diesen fünf Tagen mich intensiv mit dem Pfeiffen beschäftigt habe und viele neue Erkenntnisse erworben habe. Besonders aufschlussreich waren die persönlichen Feedbacks die wir von den erfahrenen Instruktoren nach den Spielen bekommen haben. Ich persönlich habe versucht ihre Ratschläge in den folgenden Spielen umzusetzen. Mir hat auch der Austauch mit den anderen Schiedsrichtern aus Europa gefallen. Es hat mich gefreut, dass mir dieses Camp angeboten wurde und ich schätze mich glücklich diese große Chance genutzt zu haben.
Chiara Anna Cornaro
Preparation U18 Men in Mons (Belgien)
Mit einem Sieg und einer Niederlage ist die luxemburgische U18 Men Nationalmannschaft von zwei Spielen gegen die Alterskollegen aus England aus belgischen Mons zurückgekehrt. Dabei folgte dem 73-51 Sieg am zweiten Tag eine 56-74 Niederlage.
Spiel 1: Luxembourg – England 73-51
4 Wolff Yann 6 Punkte
5 Melcher Bob 8 P
6 Moura Kevin 9 P
7 Hilger Max verletzt
8 Grun Thoma 11 P
9 Gengler Alain 7 P
10 Schneider Pit 4 P
11 Ehmann Sven 4 P
12 Hoeser Jo 24 P
13 Gutenkauf Philippe 0 P
14 Majerus Philippe 0 P
15 Goergen Ben 0 P
Spiel 2: Luxembourg – England 56-74
4 Wolff Yann 8 Punkten
5 Melcher Bob 11 P
6 Moura Kevin 13 P
7 Hilger Max verletzt
8 Grun Thoma 9 P
9 Gengler Alain 6 P
10 Schneider Pit 2 P
11 Ehmann Sven 0 P
12 Hoeser Jo 2 P
13 Gutenkauf Philippe 3 P
14 Majerus Philippe 2 P
15 Goergen Ben 0 P
U16 Men Bucharest Divison B 19 – 29.07.2012
Luxembourg – Biélorussie 63-67 (27-17 – 17-18- 9-14 – 10-18)
Après un début assez nerveux de notre équipe (12-17) après 5 minutes nos garçons se sont ressaisis et ont infligé un 19 - 0 à une équipe biélorusse qui n’arrivait plus à se libérer de notre défense. Cette meilleure phase de notre équipe nous permettait de mener 44 – 35 à la mi-temps.
Au début du 3ième quart nous encaissons un 0-7 en 1 minute. Le match était relancé de nouveau. La rencontre restait serrée jusqu’à 3 minutes avec toujours un avantage de notre équipe de 2 à 6 points. Etant dominé alors au rebound et en faisant des fautes inutiles et évitables la Biélorussie a profité largement de ces erreurs et remporte cette rencontre pendant laquelle nous menions pendant 33 minutes.
Conclusions: Bonne prestation de nos gars face à une équipe biélorusse plus expérimentée et pratiquant un basket beaucoup plus physique
Prochaine rencontre demain à 15h45 contre la Finalnde.
Pour les statistiques prière de se référer au site FLBB
PS: Vic Heuschling (SOL) blessé à la lèvre et traité à l’hôpital. Il peut cependant participer
sans problème à la suite du tournoi.
Marc Jungbluth
HoD
Luxemburg verfehlt denkbar knapp das Viertelfinale
Luxemburg – Latvia: 55-65 (10-18; 11-15; 8-17; 26-15)
Vor diesem Spiel war die Ausgangslage klar: mit einem Sieg gegen Lettland hätte Luxemburg es ins Viertelfinale dieser Kampagne geschafft; eine Leistung, an die bisher noch keine luxemburgische Mannschaft je herankam.
Die Geschichte dieses Spiels ist jedoch, leider, schnell erzählt. Die jungen Luxemburgerinnen schafften es leider während den drei ersten Vierteln nicht, die nötige Aggressivität und Entschlossenheit abzurufen um dieses Spiel zu gewinnen.
Der Beginn war jedoch noch vielversprechend, als man nach fünf Minuten noch 7-4 in Führung lag. Dann aber wurde die Dominanz im Rebound der lettischen Mannschaft immer größer und Luxemburg hatte dem leider nur wenig entgegenzusetzen. Leichtsinnige Fehler in der Defense ermöglichten den Letten zu allem Überfluss noch leichte Punkte unter dem Korb.
Erst im letzten Viertel schien das Team um Jessy Goergen aufzuwachen; mit aggressiver Defense und Entschlossenheit in der Offense konnte man den Rückstand sogar von 21 Punkten bis auf 10 reduzieren. Leider lief den Luxemburgerinnen die Zeit langsam aber sicher davon, so dass man sich am Ende mit einer 55-65 Niederlage zufrieden geben musste.
Rückblickend muss man sagen dass das Verpassen des Viertelfinals sehr bitter ist. 2 Chancen, gegen Bulgarien und Lettland, konnten leider nicht genutzt werden, auch wenn das Team sehr nah an der Sensation dran war. Mit ein bisschen mehr Glück und der nötigen Erfahrung in schwierigen Drucksituationen wäre jedoch sehr viel möglich gewesen!
Trotz Allem kann das Team mit dem bisherigen Turnierverlauf zufrieden sein.
Jetzt geht es drum, das Turnier bestmöglich abzuschließen. Immerhin kann mit zwei Siegen noch der neunte Platz gesichert werden, was immer noch eine bis dahin nicht dagewesene Platzierung bedeuten würde.
Es heißt also weiterhin, hart an sich arbeiten und an weitere Siege zu glauben!
Das nächste Spiel findet am Freitag gegen Dänemark um 20h15 lokaler Zeit statt. Mit einem Sieg würde Luxemburg dann am Sonntag um den neunten Platz spielen.
Sieg gegen Belarus lässt Luxemburg weiter hoffen
Luxemburg–Belarus: 85‐69 (22‐18; 18‐15; 19-11; 26‐25)
Im zweitletzten Spiel der zweiten Gruppenphase konnte Luxemburg den zweiten Sieg im Turnier einfahren indem man Weißrussland mit 85-69 bezwingen konnte.
Nach der guten Leistung am Vortag gegen Slowenien war das Team darauf fokussiert diesen Sieg um jeden Preis einzufahren. Luxemburg startete dementsprechend gut in die Partie und konnte nach fünf Minuten mit 13-8 in Führung gehen. Durch eigene Fehler verpasste man es jedoch bereits hier frühzeitig ein klares Zeichen in Richtung Weißrussland zu setzen; am Ende des ersten Viertels führte das Luxemburgische Team also „nur“ mit 22-18.
Das zweite Viertel gestaltete sich ähnlich wie das erste, allerdings fehlte beim Team um Lisa Jablonowski öfters die letzte Durchschlagkraft, so dass Belarus teilweise noch mal mit 3 Punkten in Führung gehen konnte. Nach einem Time Out auf Luxemburger Seite konnte man dann doch noch mit einer 7-Punkte Führung in die Halbzeit gehen.
Trotz Führung waren alle Beteiligten noch nicht ganz zufrieden mit der eigenen Leistung, und das Team nahm sich also vieles für die zweite Hälfte vor. Das Resultat war ein 10-0 run der Luxemburgerinnen, die sehr aggressiv und angriffslustig aus der Kabine kamen. Nach fünf Minuten wurde der Vorsprung bereits auf 14 Punkte ausgebaut (54-40).
Besonders das Wechseln in der Defense bereitete den Spielerinnen aus Weißrussland Probleme, die nur noch durch Offensivrebounds im Spiel blieben (im Ganzen 22 „Second Chance Points“).
Mit einem Score von 59-44 ging es ins letzte Viertel. Hier wurde noch einmal viel durchgewechselt und die Luxemburgischen Spielerinnen konnten die Führung weiterhin halten. Am Ende konnte man mit 85-69 einen wichtigen Sieg für den weiteren Verlauf des Turniers einfahren.
Starke Sloveninnen schlagen Luxemburg
Luxemburg – Slovenien: 43-66 (9-8; 7-25; 13-19; 14-14)
Im ersten Spiel der zweiten Runde bekam es Luxemburg mit dem bis dahin ungeschlagenen Slowenien zu tun.
Nach dem Spiel wurde auch jedem bewusst wieso dies so war; die Sloweninnen spielen eine sehr aggressive Defense und wechseln öfters zwischen Zonen-Verteidigung und „Man to man Defense“. In der Offense spielen sie auch sehr variabel, mit viel Geduld und der nötigen Cleverness.
Trotz körperlicher Nachteile konnten die Luxemburgerinnen einen guten Start hinlegen. Nach fünf Minuten war das Spiel noch ausgeglichen bei 6-6, und nach zehn Minuten führte das Team um Anouk Frieden sogar mit 9-8. Dies wurde durch eine aggressive Verteidigungsarbeit zwischen Zone und Mann-Mann gefördert.
Im zweiten Viertel jedoch brach das Team zusammen; viele Turnovers auf Seiten Luxemburgs sorgten dafür dass Slowenien das Spiel an sich reißen konnte, und mit einem 7-0 vor der Halbzeit mit 16-33 in Führung gehen konnte. Besonders bitter: Slowenien schoss von den 33 Punkten 22 nach Ballverlusten der Luxemburgerinnen...
Dies wurde natürlich in der Halbzeit klar angesprochen, und dementsprechend motiviert begannen die Mädchen die zweite Halbzeit. In den ersten fünf Minuten spielte man sogar 7-6, um trotzdem schlussendlich das dritte Viertel mit 13-19 zu verlieren. Einsatz und Wille stimmten allerdings immer noch im luxemburgischen Team.
Im letzten Viertel schaffte man es dann sogar noch einmal die Führung der Sloweninnen auf 15 Punkte zu reduzieren, doch nach einem Timeout des Gegners konnte der alte Rückstand sofort wieder hergestellt werden. Am Ende verliert Luxemburg mit 43-66, kann aber trotzdem sehr zufrieden mit dieser Vorstellung sein, immerhin hat man hier gegen ein Top-Team dieses Turniers gespielt.
Heute geht es weiter in der zweiten Runde gegen Weißrussland. Hier visieren die Luxemburgerinnen den zweiten Sieg im Turnier an. Start ist um 18h00 lokaler Zeit.
TEAM : U 20 Men
DATE : 15.07.2012
COMPETITION : B-EM SOFIA Groupe B 2012
PLACE : Arena Amreec, SOFIA (Bulgaria)
GAME 3 : Luxembourg vs FYROMacedonia
Final result (Quarters/Overtime): 68- 87 (7 -19; 21 - 22 ; 23-29; 17 -17)
Comments:
Das Spiel von heute wurde mehr im Kopf als auf spielerischer Ebene entschieden. Die ersten 10 Minuten zeigten dass die Mazedonier konzentrierter, härter spielten und deutlich demonstrierten dass sie dieses Spiel gewinnen wollten (7 – 19 im ersten Viertel) . Wir waren im ersten Viertel mental noch gar nicht im Spiel. Erst zu Beginn des zweiten Viertels fingen wir an vor allem in der Offense unser Spiel aufzuziehen und ab dann lief es in der Offense eigentlich für den Rest des Spiels ganz zufriedenstellend, obwohl wir deutlich zu viele Korbleger mit leichtem Körperkontakt nicht verwandelten.
Aber unser Hauptproblem lag speziell in den ersten 3 Vierteln in der Defense. Zu keinem Zeitpunkt , weder mit Mannverteidigung noch mit Zonenverteidigung, konnten wir die Penetrationen der schnellen und physisch starken Gurads der Mazedonier stoppen. So kamen sie immer wieder zu einfachen Korblegern oder freien Würfen von aussen.
Erst im letzten Viertel, als wir anfingen deutlich physischer zu spielen, konnten wir ihr Spiel etwas bremsen und sie vermehrt in der Offense stören.
Fazit: Obwohl die Mazedonier sehr athletisch und physischer waren und über gute Distanzschützen verfügten, hätten wir das Spiel knapper gestalten müssen, wenn wir konzentrierter und deutlich härter zu Beginn des Spiels verteidigt und in der Offense einen stärkeren Drang zum Korb gezeigt hätten.
(A.J.)
Unglückliche Niederlage in letzter Sekunde
Luxemburg – Bulgarien: 58-60 (17-13; 13-15; 14-19; 14-13)
Im dritten Spiel der U16 Women Europameisterschaft der Division B entgeht Luxemburg nur knapp der nächsten Sensation. Am Ende mussten sich die tapfer kämpfenden Mädels mit einer sehr knappen und bitteren 60-58 Niederlage geschlagen geben.
Allerdings sah es lange Zeit nicht danach aus. Luxemburg startete aggressiv in das Spiel, verpasste es jedoch sofort von guten Gelegenheiten zu profitieren. Nach fünf Minuten stand es 8-6 zu Gunsten der Bulgarinnen, die von vielen als Mitfavorit für den Aufstieg gehandelt werden.
Allerdings zeigten die Luxemburgerinnen darauf hin die richtige Reaktion, und konnten sogar einen 13-0 run hinlegen, um zwischenzeitlich mit 8-17 in Führung zu gehen. Jedoch konnte man den Sack nicht zu machen; im Gegenteil, Bulgarien antwortete mit einem 9-0 run.
In Halbzeit zwei zeigten sich die Bulgarinnen ein gutes Stück aggressiver und konnten von Anfang an wieder in Führung gehen.
Zu nervös agierten die Luxemburger Spielerinnen über weite Strecken der zweiten Halbzeit, was zu vielen unnötigen Turnovers führte. Des Weiteren bekam Teodora Dineva, welche das Spiel mit 25 Punkten beendet, zu viele freie Würfe.
Durch einen enormen Kraftakt schaffte es das junge luxemburgische Team dann aber tatsächlich noch das Spiel zu drehen, und konnte sich sogar eine 5-Punkte Führung drei Minuten vor Schluss herausspielen. Leider fehlt es aber noch klar an Erfahrung auf diesem Spielniveau; unnötige Fehler und Turnovers erlaubten es den Bulgarinnen wieder zurück ins Spiel zu finden.
Die Möglichkeiten das Spiel zu gewinnen waren aber nach wie vor da, besonders weil Iva Georgieva sechs Sekunden vor Schluss zwei Freiwürfe verschoss. Luxemburg verpasste es aber sich den Rebound zu sichern, und Bulgarien konnte somit das Spiel an der Freiwurflinie für sich entscheiden.
Luxemburg hätte den Sieg mehr als verdient gehabt, trotzdem wird das Team die richtigen Lehren aus dieser Niederlage ziehen, und nach einem freien Tag morgen, ihren Weg weiter gehen.
Trotz der Niederlage hat es Luxemburg geschafft als drittplatzierter die Vorrunde abzuschließen und spielt somit im oberen Playoff mit. Gegner hier sind Lettland, Weißrussland und Slowenien.
Statistiken:
TEAM : U 20 Men
DATE : 14.07.2012
COMPETITION : B-EM SOFIA Groupe B 2012
PLACE : Universiada Hall, SOFIA (Bulgaria)
GAME : 2
Final result (Quarters/Overtime):103 - 56 (12 -24; 19-19 ; 11-35; 14 -25)
Comments:
Heute stand das Spiel gegen die Belgier an, einer der Favoriten für den Aufstieg in die A-Division. Die Belgier starteten auch furios ins Spiel und lagen nach knapp 5 Minuten bereits mit 13-3 in Front. Nach einer Auszeit kamen wir jedoch besser ins Spiel und durch dieselben Tugenden wie gestern gegen die Holländer, heißt aggressive Zonenverteidigung und mannschaftliche Offense wo vor allem Louis A. und Max S. viel Verantwortung übernahmen, konnten wir die Begegnung für den Rest der ersten Hälfte etwas überraschend ausgeglichen gestalten und die Belgier wirkten auch zusehends nervöser.
In der zweiten Halbzeit gingen die Belgier dann wie erwartet, sofort sehr aggressiv zu Werke und konzentrierten sich darauf Max als Spielmacher und Scorer aus dem Spiel zu nehmen, was ihnen dann auch gelang. Die Mannschaft verlor gegen die sehr physisch und aggressiv spielenden Belgier zusehends die Übersicht und versuchte sich zu sehr durch Einzelaktionen gegen den Druck durchzusetzen. Das mannschaftliche Zusammenspiel und Geduld wurden vermisst und so belegte ein 35-11 Run der Belgier im dritten Viertel deren deutliche Überlegenheit im zweiten Spielabschnitt. Anschließend wurde auf beiden Seiten vermehrt durchgewechselt. Die Belgier trafen dann auch vor allem im letzten Viertel traumhaft von der Dreierlinie so dass der Punkteunterschied sich stets erhöhte. Vor allem Toreele (5/7 Dreiern im zweiten Abschnitt) traf fast nach belieben von außerhalb. Der reboundstarke Ojomoh (20 Pkte, 16 Rebounds) und der kleine wendige Lecomte (17 Punkte) führten die Belgier zum hochverdienten Sieg.
Kampf und Willen waren bei der luxemburgischen Mannschaft nie verloren gegangen, jedoch konnte man deutlich erkennen dass die belgischen Spieler einfach diese Intensität über das ganze Jahr hinweg gewohnt sind, sei es in der ersten belgischen Liga oder auf amerikanischen Universitäten, während unsere Spieler diese Intensität, diese Physis verbunden mit dem hohen Spielrhythmus noch nicht über 40 Minuten standhalten können.
Morgen spielen wir gegen die Mazedonier die von der Spielstärke her wieder etwas erreichbarer für uns sind, jedoch vor allem in der Defense sehr physisch spielen. Wenn wir es fertig bringen gegen den körperlichen Druck, Ruhe und Übersicht zu gewahren und unser mannschaftliches Spiel in der Offense durchzusetzen, können wir die Begegnung sicherlich bis zum Schluss eng gestalten; einen Erfolg werden wir sicherlich versuchen morgen anzustreben und bei der momentanen positiven und kämpferischen Einstellung der Mannschaft liegt dieser dann auch sicherlich im Bereich des Möglichen.
(A.J)
Luxemburg mit der ersten Niederlage
Luxemburg – Polen: 51-86 (16-20; 14-21; 7-24; 14-21)
Nach dem gewonnenen Spiel am Vortag gegen Rumänien traten die jungen Luxemburgerinnen heute gegen den Absteiger der A-Division an. Polen, die unter anderem mit großen Spielerinnen wie Joanna Grymek (1m99) aufliefen, waren unter dem Korb körperlich deutlich überlegen.
Im ersten Viertel, welches mit 16-20 beendet wurde, zeigte die luxemburgische Mannschaft den nötigen Einsatz um auf einem solch hohen Niveau mithalten zu können.
Im zweiten Viertel konnten die Polinnen die Führung bis auf 11 Punkte ausbauen, was auch gleichzeitig der Rückstand zur Halbzeit war.
Leider konnte das Team um Captain Lynn Reuter nicht das umsetzen, was man sich noch in der Halbzeit vorgenommen hatte... Team Poland konnte ihre Dominanz unter dem Korb immer mehr ausspielen und sicherte sich mehr und mehr die Rebounds, sowohl offensiv als defensiv. Am Ende verbuchten sie 58 Rebounds währenddem Luxemburg deren 41 verbuchte.
Insgesamt waren die Luxemburgerinnen zu zaghaft während dem Spiel; sie konnten zu fast keinem Augenblick an die gute Leistung des Vortages anknüpfen und attackierten nur selten den gegnerischen Korb. Resultat war dass Luxemburg nur 10 Freiwürfe geschossen hatte, Polen dagegen deren 30.
Trotz allem ist das Team immer noch bester Laune und ist gewillt alles dafür zu tun, heute wieder in die Erfolgsspur zurück zu kehren, wenn es gegen Bulgarien geht.
Tipp off ist um 13h30 lokaler Zeit.
TEAM : U 20 Men
DATE : 13.07.2012
COMPETITION : B-EM SOFIA Groupe B 2012
PLACE : Arena Armeec, SOFIA (Bulgaria)
GAME : 1
Lüxembourg-Netherlands
Final result (Quarters/Overtime):56-64 (8 -20; 13-15 ; 15-11; 19 -9 ; 1-9)
Comments:
Die Holländer waren heute die glücklichen Gewinner ; das kann Ich heute, ohne Selbstüberschätzung der Mannschaft, angesichts der gebotenen Leistung aller Spieler, behaupten!
Die gesamte 2. Halbzeit waren wir die „deutlich“ überlegene Mannschaft in der Defense (erlaubten nur 20 Punkte in der zweiten Hälfte) und in der Offense (34 Punkte). Allerdings verhinderte eine unterirdische Trefferquote von aussen einen für die Mannschaft sicherlich verdient gewesenen, sogar deutlichen Sieg vor der Verlängerung (2/25 3Pkte !!).
Uber die gesamte Spieldauer haben wir die Niederländer mit abwechselnder Fullcourt Zone- und Mannverteidigung regelmässig unter Zeitdruck beim Abschluss bringen können. Der Punkteunterschiede in der ersten Hälfte war hauptsächlich durch viele unnötige Ballverluste (12) unserseits zu erklären die dann immer wieder zu einfachen Fastbreaks des Gegners führten ; denn im Setup Game sowie im defensiven Rebound hat die Mannschaft hervorragend diszipliniert und aufopferungsvoll gekämpft und nur selten Punkte zugelassen.
Während die Holländer eine miserable Trefferquote von der Dreierlinie aufwiesen bedingt durch Würfe unter Zeitdruck (Shotclock abgelaufen) und immer gegen Verteidiger mit Hand im Gesicht, erlangten wir viele fast ausschliesslich freie Wurfpositionen von aussen, jedoch war der Korb, zum Leid der Spieler, heute wie zugenäht.
Der mögliche Buzzerbeater aus der Mitteldistanz in der Schlusssekunde von Eric Steffen in der regulären Zeit ,verfehlte nur sehr knapp sein Ziel (in & out)...
In der Verlängerung, wahrscheinlich bedingt durch die Müdigkeit, fehlte es dann auch einfach an Abgeklärtheit, Ruhe und Ubersicht; auch hier hatten wir zahlreiche freie Würfe von aussen und trafen immer noch nicht , nicht einmal mehr die Freiwürfe (Verlängerung 1/6 Freiwürfe; reguläre Spielzeit 7/11 Freiwürfe).
Was wir für die kommenden Spiele verbessern müssen sind die unnötigen Ballverluste, ein schnelleres Umschalten von Offense auf Defense um noch häufiger zu einfachen Körben durch Fastbreaks zu bekommen. Das können wir besser! Von der Trefferquote ganz zu schweigen, aber ich weiss, und die Jungs wissen, dass sie deutlich besser treffen können und werden.
Einstellung, Einsatz, Intensität, Umsetzung von taktischen Anweisungen waren fantastisch heute und ich muss der Mannschaft ein sehr grosses Lob aussprechen! Nur die untypische, extrem schlechte Trefferquote der freien Würfe von aussen hat ein, vor allem angesichts der zweiten Hälfte, hochverdienten Sieg der Jungs gegen Holland heute verhindert.
Morgen gegen die Belgier, die zu den stärksten Mannschaften hier in Sofia zählen, ist die Spielperspektive eine ganz andere; Schadensbegrenzung, internationale Erfahrung auf hohem Niveau sammeln sowie den angeschlagenen Spielern vermehrt Ruhepausen gönnen, stehen morgen im Vordergrund!
(A.J.)
Auch im letzten Spiel Schritte machen
Frauen Nationalmannschaft am Samstag gegen Griechenland in Athen
Vor dem letzten Spieltag der Eurobasket Women sind die Entscheidungen in der Gruppe E gefallen. Italien und Lettland sind für die EM in Frankreich 2013 qualifiziert. Für Luxemburg, Finnland und Griechenland steht 2013 die erneute Qualifikationsrunde für 2015 an, die dem Sieger einen Platz bei der EM-Endrunde 2015 beschert.
Tabelle vor dem letzten Spieltag, Gruppe E
1. Lettland 8 5/3 547/437 13
2. Italien 7 6/1 494/403 13
3. Griechenland 7 4/3 446/406 11
4. Finnland 7 3/4 477/455 10
5. Luxemburg 7 0/7 367/630 7
Die letzten Spiele, Gruppe E:
Finnland-Italien
14.07.2012 19:00
Griechenland-Luxembourg
14.07.2012 19:00
Aus luxemburgischer Sicht ist es ein immens wichtiges Spiel, da es für längere Zeit das letzte Mal sein wird, dass die Mannschaft gegen einen Gegner mit so hoher Qualität unter Wettbewerbsbedingungen spielen kann. Auch Griechenland wird mit seinem kompletten Kader alles daran setzen, das letzte Heimspiel aus ihrer Sicht positiv zu gestalten. Die äußeren Bedingungen in Athen sind für beide Teams bei 40°C nicht einfach.
Luxemburg: Jill Bausch (Résidence Walferdange), Kim Brück (T71 Dudelange), Laure Diederich (Musel Pikes), Léonie de Jonge (Cornell College/USA), Lisy Hetting (Etzella Ettelbruck), Tessy Hetting (Point Chaud Sprimont/Belgien), Lena Hetto (US Heffingen), Nadia Marcus (US Heffingen), Magaly Meynadier (Musel Pikes), Nadia Mossong (OKE Panthers Osnabrück/Deutschland), Michèle Orban (Résidence Walferdange), Liz Schmitz (Jeugd Gentson/Belgien), Cathy Schmit (Musel Pikes), Lynn Kauffmann (AB CONTERN)
Hermann Paar (Head Coach), Mariusz Dziurdzia (Ass Coach), Ferny Ginter (Team Managerin), Achim Münzebrock (Physiotherapeut).
13.07.12, 19h00 Griechenland-Luxemburg
Luxemburg zu stark für Rumänien
Luxemburg – Rumänien: 84-76 (13-23; 25-21; 20-17; 26-15)
Gestern um 20:30 fand das erste Spiel der U16 Nationalmannschaft von Luxemburg statt. Die 12 Spielerinnen von Thierry Kremer und Dragana Zoric standen Rumänien gegenüber. Sofort nach dem Sprungball wurden die Luxemburgerinnen von der Schnelligkeit der Rumänen überrascht und mussten praktisch von Anfang an einem Rückstand hinterherlaufen. Zu nervös agierten die Luxemburgischen Spieler und leisteten sich somit zu viele unnötige Ballverluste. Am Ende der ersten Halbzeit standen deren bereits 20 auf dem Konto.
Nachdem das erste Viertel mit 23-13 verloren ging, konnten die jungen Luxemburgerinnen dann kurz vor Ende der ersten Halbzeit einen 9-0 Lauf hinlegen und legten hier den Grundstein zum Erfolg. Das Team spielte plötzlich mit sehr viel mehr Selbstvertrauen, was durch aggressive Full Court Defense und einigen Steals gefördert wurde.
Mit hoher Motivation und Konzentration attackierte das Team Lëtzebuerg dann die zweite Halbzeit. Hier gab es ein regelgerechtes Auf und Ab des Scores. Die Rumänen konnten immer wieder mit zwei resp. drei Punkten in Führung gehen, allerdings fand Luxemburg immer wieder die richtige Antwort um den Ausgleich zu erzielen. Insgesamt neun mal waren beide Teams gleich auf, sechs mal wechselte die Führung.
Im letzten Viertel drehten die Spielerinnen um Mia Pauly dann noch mal richtig auf und konnten aus einem 67-67 Gleichstand einen 84-76 Sieg einfahren!
Besonders hervorzuheben ist der absolute Siegeswille von diesem Team. Jeder hat bis zum Schluss an sich und an das Team geglaubt. Durch Einsatz und Kampf konnten sogar die Rebounds dominiert werden (56-38) und somit auch der Grundstein für den Sieg gelegt werden.
Einziger kleiner Schönheitsfehler bleiben die Turnovers, welche unbedingt noch reduziert werden müssen.
Morgen wartet dann um 14h45 (local time) mit Polen ein sehr starker Gegner. Diese konnten heute die Bulgaren mit 20 Punkten Differenz besiegen.