(18-26) (14-15) (8-15) (21-9)
Im ersten K.O.-Spiel ging es für die Luxemburger gegen Schottland. Vor rund einem Monat konnten sich die Schotten in Edinburgh noch gegen Luxemburg durchsetzen. Zudem stieß mit Sean Nealon-Lino ein weiterer Leistungsträger zu der Mannschaft hinzu. Die Schotten, die sich mit 18 Punkte gegen Albanien durchsetzen konnten, waren also favorisiert.
Für die U18 aus Luxemburg war es also wichtig gut ins Spiel zu starten. Die Luxemburger wirkten von Anfang an konzentrierter als die Schotten und starteten, angeführt von ihrem Kapitän Cames (11 Punkte im ersten Viertel) gut ins Spiel und zwangen den schottischen Trainer nach nur 3 Minuten zur ersten Auszeit. Die Luxemburger ließen aber nicht nach und verteidigten weiter aggressiv, was zu einfachen Fastbreak Punkten führte (16 von 26 Punkte durch Schnellangriffe). Die Schotten konnten durch 3 Dreier (50% 3P FG im ersten Viertel) in den ersten Minuten dranbleiben, doch die Luxemburger ließen sich davon nicht beindrucken und gewannen das erste Viertel mit 26-18. Im zweiten Viertel ließen die Luxemburger nicht locker. Sie arbeiteten konsequent weiter in der Defense und hart im Rebound (24-14 für Luxemburg in der ersten Halbzeit). Dies war auch wichtig, da sie sich in der Offensive ein wenig schwer gegen die 1-3-1 Zone der Schotten taten. Der Halbzeitstand 32-41.
Nach der Halbzeit erwartete man eine Reaktion der Schotten und man wusste, dass man in der Defense weiter sehr hart arbeiten musste. Konzentriert ging die U18 aus Luxemburg ins dritte Viertel und erlaubten den Schotten nur 8 Punkte. Durch einen 7-0 Run am Ende des dritten Viertels, konnten die Luxemburger den Vorsprung auf 16 Punkte ausbauen (40-56).
Im letzten Viertel wurde es dann noch einmal spannend. Die Schotten starten mit 2 Dreier in das letzte Viertel, was die Luxemburger dann sichtlich verunsicherte. Durch diese Unsicherheit, ließ die Qualität des bis dahin guten luxemburgischen Spiels nach. Die Schotten kamen Punkt für Punkt ran, doch die Luxemburger kämpften vorbildlich gegen die drohende Niederlage an. Durch einen 13-0 Run konnten die Schotten das Spiel ausgleichen (59-59). Danach fanden die Luxemburger vor allem defensiv zu ihrer alten Stärke zurück und erlaubten den Schotten keinen Punkt. Andjelkovic, der mit 18 Punkten genauso wie Cames Top-Scorer der Partie waren, blieb eiskalt an der Freiwurflinie und verwandelte 4 von 4 Freiwürfen. Der Endstand 61-65.
Das Coaching-Team um Rainer Kloss ist sehr stolz auf diese Leistung der luxemburgischen U18 und über die Qualifikation für die Plätze 17-20. Seit 3 Jahren arbeiteten einige von den Spielern jetzt schon für einen Sieg auf einer EM und um somit den letzten Platz zu vermeiden. Die Freude und die Erleichterung war dem Team nach dem Spiel anzusehen.
Der nächste Gegner heißt Österreich, die sich mit 15 Punkte gegen Zypern durchsetzen konnten. Dieses Spiel wird den Luxemburgern noch einmal alles abverlangen.
Punkte: Arendt P. 7, Andjelkovic 18 (1 Dreier), Germeaux 11 (1), Loschetter (DNP), Schneider 0, Wolff 8, Nesser 2, Arendt B. (DNP), Cano (DNP), Kintzelé 3, Cames 18, Jacoby (DNP)
Ukraine – Luxemburg 28:59
(1-20) (10-6) (9-20) (8-13)
Der Tag hat leider nicht so gut für Luxemburg angefangen, Elisabeth Schmidt ist im Training umgeknickt und musste so das Spiel gegen die Ukraine aussetzen.
Nach 6 Minuten im ersten Viertel hat Anne Simon, unsere Führungsspielerin bereits schon 3 Fehler. Die Mannschaft kompensiert dies jedoch sehr gut. Die Ukraine war komplett überfordert und hatte keine Lösungen gegen unsere aggressive und variable Verteidigung am Anfang. So stand es nach dem ersten Viertel 1-20 für Luxemburg. Im zweiten Viertel kommt die Ukraine besser ins Spiel und gewinnt so das Viertel 10-6. Die Ukrainerinnen verkürzen somit den Rückstand bis auf 15 Punkte. Der Halbzeitstand 11-26.
Nach der Pause kommen unsere Mädchen sehr konzentriert aus der Kabine und geben dem Gegner keine Möglichkeit zu einfachen punkten und können so ihren Vorsprung weiter ausbauen. Ende des dritten Viertel steht es 20-46. Im letzten Viertel kontrolliert Luxemburg das Spiel und gewinnt somit dieses wichtige Spiel. Luxemburg zwingt durch ihre aggressive Defensive die Ukraine zu ganzen 31 Turnovers im Spiel, was zu 22 Steals für Luxemburg führt.
Zitat von Mariusz: "Das war das beste Spiel, dass ich von dieser Mannschaft gesehen habe, seitdem ich sie trainiere. Hammer, Hammer Defense und es war nicht Albanien."
Die Mannschaft versucht weiter ihr Ziel unter die ersten 8 zu kommen zu verfolgen, es stehen noch 2 schwere Gruppenspiele vor ihnen. Heute haben die Mädchen ihren verdienten freien Tag! Morgen spielt Luxemburg um 13h30 gegen Island.
Für U16 Luxemburg spielten:
Nurenberg 14 Punkte (2 Dreier), 12 Reb, 4 Ass, Simon 10, 4 Ass, Jeanpierre 8 (2), 8 Steals, Nilles 0, Sak 0, Schmidt (DNP), Muller 12 (2), 9 Reb, Mreches 10, 4 Ass, Wintersdorff 0, Hermes 3 (1), Wagner 0, De Rond 2
Albanien – Luxemburg 26:95
(7-27) (8-22) (4-26) (7-20)
Die luxemburgischen Mädchen zeigten sich von Anfang an sehr konzentriert und diszipliniert. Albanien tat sich schwer mit Luxemburg mitzuhalten und so stand es nach dem ersten Viertel schon 7-27 für Luxemburg. Im zweiten Viertel ging es so weiter wie im ersten Viertel. In der Halbzeit stand es 15-49. Jede Spielerin hat ihren Teil zu diesem hohen Sieg beigetragen und wichtige Erfahrungen gesammelt für die nächsten Spiele. Es wurde viel gewechselt und ausprobeiert auf Seiten der Luxemburgerinnen um sich auf die nächsten Herausforderungen gut vorzubereiten.
Sonntag am 7. August um 15h45 spielen die Mädchen gegen eine starke ukrainische Mannschaft.
Punkte: Nurenberg 12 (2 Dreier), Simon 11 (1), Jeanpierre 8 (2), Nilles 10 (2), Sak 9 (1), Schmidt 7, Muller 10, Mreches 8 (1), Wintersdorff 2, Hermes 0, 7 Reb, Wagner 8 (2), De Rond 10
Luxemburg – Dänemark 60:48
(10-10) (12-2) (22-15) (16-21)
Nach einem nervösen Anfang im ersten Viertel, hat die Mannschaft von Mariusz Dziurdzia und Kamil Janiszewski, mit sehr guter Defense und schnellen Angriffen, besser ins Spiel gefunden und konnten sich so mit der Führung (22-12) in die Halbzeit gehen.
In der zweiten Hälfte haben beide Teams besser getroffen. Die Luxemburgerinnen verteidigten weiter variabel und sehr gut. Nach dem dritten Viertel stand es 40-27. Unsere Mädchen führten zwischenzeitlich mit 22 Punkten. Ein paar Minuten Unkonzentriertheit im Basketball reichen aus, dass der Gegner wieder ins Spiel findet und so verkürzten die Däninnen den Vorsprung der Luxemburgerinnen bis auf 7 Punkte.
Am Ende gewinnen unsere Mädchen verdient mit 12 Punkten Unterschied und freuen sich mit vielen mitgereisten Fans über den ersten Sieg im ersten Spiel.
Morgen um 15h45 spielt unser Team das nächste Spiel gegen Albanien.
Punkte: Nurenberg 12Pts, 13 Reb, Simon 23 (1 Dreier), 9 Reb, Jeanpierre 2, Nilles 0, Sak 0, Schmidt 5 (1), Muller 12 (2), Mreches 2, Wintersdorff (DNP), Hermes (DNP), Wagner 0, De Rond 4
Spiel 5: Luxemburg – Dänemark 52:83 (9-24, 14-19, 14-19, 15-21)
Im letzten Gruppenspiel musste die luxemburgische U18 gegen Dänemark ran. Mit einem Sieg gegen Luxemburg blieb den Dänen noch die theoretische Möglichkeit sich für die ersten 8 Plätze zu qualifizieren, da sie sich gegen Estland durchsetzen konnten.
Wie so oft in diesem Turnier starteten die Luxemburger nicht gut ins Spiel. Die erste Auszeit ging demnach wieder an den luxemburgischen Trainer nach guten 3 Minuten (Spielstand 2-10). Die gute Trefferquote der Dänen (55 % aus dem Feld, 50% von der Dreierlinie) und das Verlegen von einfachen Chancen der Luxemburger (4 von 16 Würfen aus dem Feld), sowie die schwache Rebound Arbeit (7-14) sorgten dafür, dass die Dänen mit 24-9 im ersten Viertel vorne lagen.
Im zweiten und dritten Viertel konnten die Luxemburger durch die stark aufspielenden Andjelkovic und Wolff (33 von 37 Punkten in der ersten 3 Vierteln) mit den Dänen mithalten. Leider folgten auf gute Aktionen der Luxemburger immer wieder Unkonzentriertheit und falsche Entscheidungen, so dass der Rückstand sich leider nicht verkleinerte. Im letzten Viertel wechselten beide Trainer ihre Führungsspieler aus. Auf einen 12-4 Run der Luxemburger folgte ein 17-4 Run der Dänen, so dass der Vorsprung auf 31 Punkte anwuchs.
Punkte: Arendt P. 2, Andjelkovic 15 (1 Dreier), Germeaux 0, Loschetter 2, Schneider 4, Wolff 23 (1), Nesser 2, Arendt B. 0, Cano (DNP), Kintzelé 0, Cames 4, Jacoby (DNP)
FIBA Lizenz fir Statistiker
Vum 1. Januar 2017 un därf bei all den Kompetitiounen vun den Nationaléquipen d’Statistik just nach vun Statistiker mat enger FIBA Lizenz gemach gin.
Niewt engem E-Learning Programm mussen déi Interesséiert och un engem vun den Workshops, deen d’Basketball-Bundesliga (BBL) organiséiert, deelhuelen wou och den Test fir d’Lizenz ze kréien gemach get.
Wann Dir interesséiert sidd un der Formatioun deelzehueten, mellt Iech w.e.g. sou séier wie méiglech op admin@flbb.lu un mat Numm, Emailadress an Telefonsnummer.
FIBA Scouter-Lizenz
Für die FIBA-Lizenzen gilt es online ein eLearning mit abschließendem Test zu bestehen und beim Workshop vor Ort dabei zu sein und dort nochmals einen Test zu bestehen.
Für von der FIBA organisierte Club-Wettbewerbe werden diese Lizenzen ab der kommenden Saison 2016-2017 benötigt. Für Länderspiele ab 2017 dürfen nur von der FIBA lizensierte Scouter diese Spiele scouten.
Schulungstermine diesen Sommer
Detaillierte Informationen zu den Terminen folgen.
An allen Terminen kann die Lizenz gemacht werden. Die Freitag-Termine richten sich nur an erfahrene Scouter und werden abends anfangen und konzentrieren sich auf die Neuerungen plus Lizenz. Samstag und Sonntag wird es wieder einen ersten Teil für Einsteiger und einen zweiten Teil für alle geben, sowie die Möglichkeit die Lizenz zu machen.
Spiel 4: Tschechien - Luxemburg : 73 - 33 (24-7) (20-12) (9-12) (20-2)
Nach dem Ruhetag ging es am 4. Spieltag gegen die noch ungeschlagenen Tschechen.
Die großgewachsenen Tschechen machten den Luxemburgern von Anfang an das Leben schwer. Mit einem 13-0 Run nach 4 Minuten begannen sie das Spiel und Luxemburg musste die erste Auszeit nehmen. Nach der Auszeit erzielte Andjelkovic die ersten 3 Punkte für Luxemburg. Die Tschechen marschierten aber immer weiter und dominierten die Bretter (21-3 Rebound Verhältnis, darunter 10 Offensiv-Rebounds), so dass es nach dem ersten Viertel 24-7 für Tschechien stand. Das zweite Viertel begann so wie das erste Viertel mit einem 14-0 Run für Tschechien. Die Tschechen machten da weiter wo sie das erste Viertel aufgehört haben. Danach gelang es den Luxemburgern sich kurz zu wehren mit einem 10-2 Run. Der Halbzeitstand 44-19.
In der Halbzeit, fielen in der Kabine deutliche Worte. Die luxemburgischen Spieler fingen endlich an sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu wehren. Dank eines 10-2 Runs gelang es den Luxemburgern das 3. Viertel mit 12-9 zu gewinnen. Im vierten Viertel wurden auf luxemburgischer Seite einige Führungsspieler geschont, so dass jeder Spieler die Chance bekam auf diesem Niveau zu spielen.
Punkte: Arendt P. 4, Andjelkovic 11, Germeaux 0, Loschetter 4, Schneider 2, Wolff 4, Nesser 0, Arendt B. 0, Cano 0, Kintzelé 0, Cames 8, Jacoby 0
Vorschau EM - U16 Women 2016
Vom 5. August bis zum 14. August wird die U16 Women aus Luxemburg in Oradea, Rumänien am « U16 European Championship – Division B » teilnehmen. Die luxemburgische Mannschaft bekommt es in der Gruppe B mit Albanien, Dänemark, Ukraine, Griechenland und Island zu tun, bevor sie dann in die K.O. Phase gehen.
Die Gruppe B ist eine sehr ausgeglichene Gruppe in der alles möglich sein kann für jedes Team. Albanien scheint einer der schwächeren Teams zu sein, Island, Dänemark sind auf dem gleichen Niveau wie die luxemburgische Mannschaft und die Favoriten in dieser Gruppe sind die Ukraine und Griechenland.
Die U16 Mädchen haben eine gute Vorbereitung absolviert, sie haben über das ganze Jahr viele internationale Testspiele gespielt, wodurch sich die Spielerinnen individuell verbessert und entwickelt haben. Die Einstellung der Mannschaft ist sehr gut und sehr zufrieden des Trainers. Wie jedes Jahr müssen wir gegen Mannschaften kämpfen die Körperlich im Vorteil sind, das werden wir mit unserem schnellen und aggressivem Spiel versuchen wieder gut zu machen.
Trainer und Spielerinnen waren sich bei dem Teammeeting einig, dass das Ziel in Rumänien der 8. Platz ist. Sie versuchen das Ziel auf jeden Fall zu verfolgen, dies ist sicherlich keine einfache Herausforderung für die Mannschaft. Um dieses Ziel zu erreichen, werden in der Gruppenphase 4 Siege benötigt, umso für den 8 Platz mitspielen zu können. Wenn das nicht möglich ist, setzen sie sich neue Ziele.
Die Mannschaft freut sich nach ihrer langen Vorbereitung auf die EM in Oradea, Rumänien.
Alle sind sie stolz für Luxemburg zu spielen und werden unser Land gut zu vertreten.
Spielplan:
5. August um 15h45 gegen Dänemark
6. August um 15h45 gegen Albanien
7. August um 15h45 gegen Ukraine
9. August um 13h30 gegen Island
10. August um 13h30 gegen Griechenland
KO-Phase vom 12. bis 14. August
Spielerkader:
NURENBERG Svenia (T71 Dudelange)
SIMON Anne (AB Contern)
JEANPIERRE Jil (Résidence Walfer)
NILLES Julie Estelle (Résidence Walfer)
SAK Delia (T71 Dudelange)
SCHMIDT Elisabeth (Résidence Walfer)
MULLER Estelle (T71 Dudelange)
MRECHES Catherine (T71 Dudelange)
WINTERSDORFF Lena (AB Contern)
HERMES Charlotte (Basket Esch)
WAGNER Lilli (Basket Esch)
DE ROND Tanja (Résidence Walfer)
Staff:
Head Coach: DZIURDZIA Mariusz
Assistant Coach: JANISZEWSKI Kamil
Team Manager: JEANPIERRE Marcelle
Physio: GRETHEN Jessica
Weiwers Pascale ist unsere nominierte Schiedsrichterin für die EM in Oradea, Rumänien dieses Jahr.
Spiel 1: Island – Luxemburg: 97 – 50 (29-18, 23-16, 26-8, 19-8)
Im ersten Spiel trat die luxemburgische U18 gegen Island an. Die Isländer konnten sich noch vor einem Monat im Rahmen der „Nordic Championship“ gegen Schweden und Finnland (beide A-Division) durchsetzen.
Die Luxemburger setzten sich als Ziel gut ins Spiel zu kommen und somit einen frühen Rückstand zu vermeiden. Dies gelang aber nicht und so starteten die Isländer mit einem 11-3 Run ins Spiel. Nach einer Auszeit des luxemburgischen Trainers lief es dann zunächst besser und man konnte teilweise mithalten. Die vielen Ballverluste, die zu einfachen Körben der Isländer führten, machten es den Luxemburgern schwer den Rückstand zu verringern. Am Ende des ersten Viertel stand es 29-13 für Island.
Im 2. Viertel blieb der Rückstand zunächst konstant, bevor die Isländer einen 12-3 Run hinlegten. Kurz vor der Halbzeit konnten die U18 aus Luxemburg den Rückstand dank eines 7-0 Runs auf 52-34 verringern.
Die Isländer, die das Ziel haben unter die Top 8 zu kommen, begannen das 3. Viertel mit einem 15-2 Run (3 3er). Danach wurde auf beiden Seiten munter durchgewechselt und so verlor das luxemburgische Team das erste Spiel mit 97-50.
Man muss sagen, dass die Luxemburger nicht ihr bestes Spiel gezeigt haben. Zu viele Fehler die zu Ballverlusten führten ermöglichten es den Isländern schnell Körbe zu markieren. Auch Defensiv lief heute nicht viel zusammen und so kamen sie immer wieder zu freien Würfen oder einfachen Korblegern.
Punkte: Arendt P. 11, Andjelkovic 3, Germeaux 10 (1 Dreier), Loschetter 8, Schneider 3 (1), Wolff 8, Nesser 1, Arendt B. 1, Cano 1, Kintzelé 0, Cames 2, Jacoby 2
Spiel 2: Luxemburg - Niederlande 67 - 80 (13-27. 19-23, 16-18, 19-12)
Im zweiten Gruppenspiel musste Luxemburg gegen die Niederlande ran, die am Vorabend knapp gegen Estland verloren haben.
Die niederländische Mannschaft startet auch dementsprechend und wollte von Anfang an klar machen wer hier Favorit ist. Durch eine aggressive Mann-Mann Presse zwangen sie den luxemburgischen Coach nach einem 9-0 Run zum ersten Timeout. Dies änderte aber nichts am Spielverlauf und so stand es schnell 14-0 für die Niederlande. Durch die aggressive Verteidigung der Niederländen, kamen die Luxemburger an die Freiwurflinie wo sie ihre ersten 9 Punkten machten. Erst nach 8 Minuten Spielzeit gelang den Luxemburger ihr erster Korb aus dem Feld. 13-27 stand es nach dem ersten Viertel.
Die Größenvorteile der Niederländer machten den Luxemburger schwer zu schaffen und so kamen die Niederländer zu einfachen Punkten unter dem Korb. Auch die vielen Ballverluste gegen die 1-3-1 Zonenverteidigung sorgten dafür das der Vorsprung auf 32-50 zur Halbzeit anwuchs.
Nach der Pause kamen die Luxemburger besser ins Spiel und konnten den Rückstand konstant halten. Spielstand Ende 3. Viertels 48-68. Im letzten Viertel kamen die Luxemburger noch einmal ran. Durch einen 9-3 Run konnten sie den Vorsprung 4 Minuten vor Schluss auf 57-71 verkürzen und zwangen den niederländischen Trainer zu einer Auszeit. Leider reichte es nicht mehr die Holländer in größerer Schwierigkeiten zu bringen, was auch durch das Rebound Verhältnis (alleine 20 Offensiv-Rebounds zu 26 Rebounds gesamt der Luxemburger) zu erklären ist. Endstand 67-80.
Auch wenn das Spiel verloren ging, schaut man sehr positiv auf die Einstellung der luxemburgischen U18. Sie gaben nie auf und arbeiten hart gegen die körperlich überlegenden Niederländer. Dieses Spiel war ein Schritt in die richtige Richtung. Abgesehen vom ersten Viertel konnten man mit dem luxemburgischen Spiel zufrieden sein, da dank einer großen Rotation auch die Bankspieler der Luxemburger Spielzeit bekamen und beweisen konnten das sie mehr als nur für Entlastung sorgen können.
Punkte: Arendt P. 8, Andjelkovic 10, Germeaux 19 (2 Dreier), Loschetter 3, Schneider 1, Wolff 10, Nesser 3 (1), Arendt B. (DNP), Cano (DNP), Kintzelé 1, Cames 10, Jacoby 2
Spiel 3: Luxemburg - Estland 53 - 76 (17-19, 13-30, 17-13, 6-14)
Nach den Niederlagen gegen Island und den Niederlanden, ging es im dritten Spiel am dritten Tag gegen Estland. Die Estländer gewannen im letzten Jahr die U16 EM der B-Division, viele Spieler sind auch noch dieses Jahr Teil der Mannschaft.
Die Luxemburger konnten an die Leistung des Vortages anknüpfen und starteten gut ins Spiel. Zum ersten Mal in diesem Turnier gelang es den Luxemburger in Führung zu gehen. Durch die konzentrierte Verteidigung und gute Drives zum Korb stand es 8-2 nach knapp 4 Minuten für Luxemburg. Nach der Auszeit des estländischen Trainers wurden die Estländer stärker. Durch einen 12-3 Run gelang es ihnen die Führung zu übernehmen. Nach dem ersten Viertel stand es 17-19 für Estland, die vom starken Kulamae angeführt wurden (32 Punkte am Ende).
Im zweiten Viertel übernahm Estland die Kontrolle über das Spiel. Anfangs konnten die Luxemburger noch mithalten. Danach legten die Estländer aber einen 17-5 Run aufs Parkett. Offensiv lief in dieser Phase bei den Luxemburgern nicht viel zusammen. Jeder Fehler der Luxemburger wurden mit einem Fastbreak bestraft und die Estländer konnten 30 Punkte im zweiten Viertel markieren. Halbzeitstand 30-49.
Nach der Halbzeit kamen die Luxemburger noch einmal zurück. Dank eines 13-2 Runs der Luxemburger verkürzten sie den Rückstand auf 47-62 am Ende des 3. Viertel. Leider gelang es ihnen nicht den Rückstand weiter zu verkürzen und so verlieren sie auch ihr drittes Spiel mit 53-76.
Punkte: Arendt P. 2, Andjelkovic 26 (1 Dreier), Germeaux 2, Loschetter 0, Schneider 0, Wolff 8, Nesser 7 (1), Arendt B. 0, Cano (DNP), Kintzelé 0, Cames 8, Jacoby (DNP)
Ennen um Link, kenn dir iech Ticketen bestellen fir Heemmatcher vun der Hären Nationalequipe am Kader vun den EuroBasket Men 2017 – Qualifiers.
Spillprogramm:
Samschdeg, 10.09.2016 19:30 Coque Lëtzebuerg vs Mazedonien
Mëttwochs, 14.09.2016 19:30 Coque Lëtzebuerg vs Ungarn
Samschdeg, 17.09.2016 19:30 Coque Lëtzebuerg vs Groussbritannien
Vorschau EM - U18 Men 2016
Vom 29 Juli bis zum 7 August wird die U18 Men aus Luxemburg in Skopje am « U18 European Championship – Division B » teilnehmen. Die Luxemburger bekommen es in der Gruppe C mit Island, den Niederlanden, Estland, Tschechien und Dänemark zu tun, bevor sie dann in die K.O. Phase gehen.
Schaut man sich die Resultate von vor 2 Jahren an, wird einem sofort klar, dass man gegen sehr starke Teams antreten muss. Damals noch als U16 unterwegs, spielte Dänemark in der A-Division. Tschechien verpasste ganz knapp den Aufstieg in die A-Division und belegte den 4. Platz. Auch die Niederlande (11) und Estland (14) schafften es unter die TOP 15 der B-Division. Luxemburg wurde damals Letzter. Island nahm vor 2 Jahren an keiner Europameisterschaft teil. Dafür schnitt die isländische U18 aber letztes Jahr mit einem sehr guten 6. Platz in der Division B in Österreich ab. Die aktuellen Resultate der Isländer (Gewinner der Nordic Championship 2016) zeigen das auch sie auf einem sehr hohen Niveau mitspielen können.
Es wird also schwer werden für die jungen luxemburgischen Spieler sich gegen solche Gegner durchzusetzen. Wie jedes Jahr fehlt es den Luxemburgern an der nötigen Köpergröße (nur 1 Spieler mit knapp 2m). Es wird also eine harte Arbeit die großen Spieler der Gegner vom Brett wegzuhalten und die Rebounds zu sichern.
Die Spieler und das Trainerteam werden aber alles dafür tun damit die U18 Men sich so gut wie möglich verkauft. Das junge luxemburgische Team, das mit 6 Spielern aus dem jüngeren Jahrgang antritt, hat in den letzten Spielen gezeigt das sie guten Basketball spielen kann. Es wird also interessant zu sehen sein, wie lange sie auf so einem Niveau mithalten können. Dass man mit den schwächeren Teams Europas mithalten kann und sogar eine Chance hat zu gewinnen, hat das Turnier in Schottland gezeigt. Es liegt jetzt an den Spielern und an den Trainern dies auch in Skopje zu zeigen.
Spielplan :
29. Juli um 17h30 gegen Island
30. Juli um 21h gegen Niederlande
31. Juli um 16h30 gegen Estland
2. August um 21h gegen Tschechien
3. August um 14h15 gegen Dänemark
KO-Phase vom 5. bis 7 August
Spielerkader:
4: Arendt Philippe (Sparta Bartreng)
5: Andjelkovic Mihailo (Sparta Bartreng)
6: Germeaux Philippe (Sparta Batreng)
7: Loschetter Louis (T71 Diddeleng)
8: Schneider Olivier (Telstar Hesper)
9: Wolff Mathis (Etzella Ettelbreck)
10: Nesser Tom (Musel Pikes)
11: Arendt Ben (BBC Gréngewald)
12: Cano Olivier (AB Contern)
13: Kintzele Charel (Basket Esch)
14: Cames Thierry (Sparta Bartreng)
15: Jacoby Fränk (Résidence Walfer)
Staff:
Head Coach: Kloss Rainer
Assistant Coach: Peiffer Pol
Assistant Coach: Toussaint Christophe
Mouton Marc ist unser Nominierter Schiedsrichter für die EM in Skopje dieses Jahr.
Austausch U18 Luxemburg – U17 Irland
Rund eine Woche vor dem Beginn der Europameisterschaft der Gruppe B in Mazedonien machte sich die U18 Luxemburg auf den Weg nach Dublin, um dort Spielpraxis zu sammeln und am letzten Feinschliff zu arbeiten bevor man nach Skopje aufbricht.
Neben Trainingseinheiten standen auch 3 Spiele gegen die U17 Teams aus Irland an. Aus 36 Spieler stellten die Iren jeweils 3 Teams gegen die die Luxemburger antreten sollten.
Spiel 1: Irland 31 – Luxemburg 67 (8-19, 6-17, 12-14, 5-17)
Im ersten Spiel konnten die Luxemburger eine zufriedenstellende Leistung abrufen.
Dank einer aggressiven Presseverteidigung konnten die Luxemburger sich schnell eine 4-15 Führung rausspielen und gewannen das erste Viertel mit 8-19. Danach lief es weiter gut für die U18 Men aus Luxemburg und so erlaubten sie den Irländer nur 6 Punkte im 2. Viertel. Der Vorsprung wuchs auf 14-36 zur Halbzeit an. Lediglich das mangelhafte Rotieren in der Defense und die letzte Durchschlagskraft im Angriff waren bei den Luxemburgern noch zu bemängeln in der ersten Halbzeit.
In der zweiten Halbzeit wollten die Coaches defensiv wie offensiv einige neue Spielzüge ausprobieren was auch anfangs gut gelang. Der Vorsprung wuchs auf 19-50 an. Zum Schluss vom dritten Viertel gelang es den bis dahin schwachspielenden Iren besser ins Spiel zu finden und so erspielten sie sich einen 11-0 Run der bis Anfang 4. Viertels anhielt. Daraufhin antworteten die Luxemburger aber mit einem 17-0 Run und gewannen das Spiel ungefährdet mit 31-67.
Die Einwechselspieler zeigten eine gute Leistung und konnte sich in diesem ersten Spiel sehr positiv in Szene setzen.
Punkte: Arendt P. (4), Andjelkovic (6), Germeaux (3), Loschetter (11), Schneider (5), Wolff (10), Nesser (8), Arendt B. (2), Cano (0), Jacoby (8), Cames (6), Kintzele (4)
Spiel 2: Irland 52 – 68 Luxemburg (15-20, 8-24, 12-12, 14-12)
Die Luxemburgische U18 startete gut ins Spiel und Zwang den gegnerischen Trainer nach einem 10 – 4 Run zur ersten Auszeit (Stand 8-14). Es schlichen sich jedoch immer wieder Fehler in der Verteidigung ein und so kamen bei den Iren 15 Punkte am Ende ersten Viertel zusammen. Danach legte die Mannschaft aus Luxemburg einen Zahn in der Verteidigung zu und erlaubte den Iren nur 4 Punkte in 8 Minuten. Durch die gute Defense lief es in der Offense auch besser und so bauten sie die Führung auf 23-44 zur Halbzeit aus.
Die Iren kamen besser aus der Halbzeitpause und legten einen 13-3 Run hin. Der Vorsprung schmolz daraufhin auf 34-49. Die Luxemburger fingen sich dann aber wieder und legten ihrerseits einen 15-0 Run hin. Zum Schluss des Spiels schlich sich dann öfters die Unkonzentriertheit im luxemburgischen Spiel ein, was zu einem 15-1 Run der Iren führte. Der Sieg war dennoch nicht in Gefahr und so gewannen die Luxemburger dieses zweite Spiel mit 52-68.
Nach einer zufriedenstellenden ersten Halbzeit, fehlte es dem luxemburgischen Spiel in der zweiten Halbzeit an der nötigen Konsequenz im Angriff und in der Verteidigung.
Punkte: Arendt P. (0), Andjelkovic (15), Germeaux (6), Loschetter (7), Schneider (3), Wolff (11), Nesser (10), Arendt B. (1), Cano (DNP), Jacoby (2), Cames (8), Kintzele (5)
Spiel 3: Irland 51 – 88 Luxembourg (13-19, 13-20, 13-20, 12-30)
Im dritten Spiel wurden Arendt und Germeaux wegen kleineren Verletzungen geschont. Das Trainerteam versuchte auch in diesem Spiel verschiedene Formationen aus, damit jeder Spieler sich noch einmal auf dem Spielfeld zeigen konnte.
Die Luxemburger starten gut ins Spiel und konnten sich durch 2 Dreier von Arendt B. und Schneider schnell mit 6-0 absetzen. Das erste Viertel war viel von Fouls geprägt. Vor allem die Iren bekamen viele Freiwürfe zugesprochen und somit entstand kein richtiger Spielfluss. Trotzdem konnten sich die Luxemburger im ersten Viertel mit 13-19 behaupten. Im zweiten Viertel gelang es ihnen durch eine gute Verteidigung den Vorsprung auf 18-28 auszubauen. Danach gab es wieder sehr viele Pfiffe mit unter anderem 2 technische Fouls gegen die Luxemburger, sodass beide Formationen sich schwer taten einen Spielrhythmus zu finden. Halbzeitstand: 26-38.
Die Luxemburger wollten aus den Fehlern vom Vortag lernen und das Tempo auch in der zweiten Halbzeit hochhalten. Der Vorsprung wuchs schnell auf 20 Punkte. 39-58 stand es am Ende des dritten Viertels. Auch im letzten Viertel ließen sie nicht locker. Selbst das Ausfoulen von 3 Spielern störte sie nicht und so gewannen sie auch dieses Spiel ungefährdet mit 51-88.
Punkte: Arendt P. (DNP), Andjelkovic (21), Germeaux (DNP), Loschetter (10), Schneider (9), Wolff (19), Nesser (5), Arendt B. (10), Cano (2), Jacoby (0), Cames (6), Kintzele (6)
Fazit:
Diese Spiele, kurz vor der EM, gaben den Luxemburgern die Möglichkeit sich gegen größere Spieler zu messen und sich weiter einzuspielen. Nicht nur die taktischen und spielerischen Fähigkeiten konnten trainiert werden, sondern war es für die Coaches auch interessant zu sehen wie die Spieler auf und neben dem Spielfeld zusammenwuchsen.